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Sooo, besser spät als nie. Nachdem mir meine Starterliste mit sämtlichen Kommentaren hopps gegangen zu sein scheint, muss ich mich jetzt auf das beschränken, was meine grauen Zellen noch hergeben. So viel weiß ich aber noch: Der 4. Juli, Krumbach, Schwaben. Team Dickmann mit Michael & Saskia, Chef Dickmann, Christian & mir reist schon Samstag Nachmittag an, da die 5,4t Klasse vorverlegt wurde, um am Sonntag ein bisschen Luft im Ablauf zu schaffen. Gleich zu Anfang schon gibt`s dicke Luft: Das Fahrerlager ist schon zu voll für die Dickmann-Sippe mit Lkw und Anhänger und auf das Fußballfeld dürfen wir nicht, weil wir den schönen Rasen sonst mit unserem schweren Gerät platt machen. Also stellen wir uns nicht ganz glücklich an den Weg vom Fahrerlager in den Vorbereitungsraum, wo naturgemäß ja immer viel Betrieb herrscht. 
Aber egal, Hauptsache da und fahren. Also schnell den Großen abgeladen und fertig gemacht. Neben uns sind noch der Dragonfire, der Iwan, der Kiepenkerl III und der Wolpertinger mit am Start. Nicht überraschend legten die ersten Drei einen sauberen Full Pull hin. Auch der Wolpertinger blieb seiner Linie treu und knatterte zwar ziemlich beeindruckend los, kriegte aber seinen Bumms wieder nicht anständig auf die Bahn und blieb bei 28,61m stehen. Uns ging es aber leider auch nicht besser als die letzten Male. Im Standgas pustete der Wild Hawk aus dem linken Motor noch ganz mächtig Methanol in die Weltgeschichte, während der rechte okay lief. Und auch während des Pulls selbst wollten beide Motoren nicht so richtig miteinander. Jedenfalls fehlte insgesamt der richtige Schmiss, was aber immer noch für 81,16m reichte. Trotzdem wurde für den zweiten Pull überlegt, was man jetzt auf die Schnelle wohl noch verbessern könnte. Micha sagte mehr Sprit, Christian war für weniger.
Der zweite Versuch wurde dann mit weniger Sprit gefahren. Das fand aber zumindest der rechte Motor nicht lustig, denn während der linke ordentlich ackerte, kam er nicht richtig auf Drehzahl und bedankte sich zum Schluss noch mit einem gespaltenen Kolben für zu wenig Zündstoff. Da der Wolpertinger auch im zweiten Anlauf nur auf knapp mehr als 40m kam, reichte es für uns zwar für den 4. Platz, jedoch entbrannten dafür später im Festzelt bei einem Bier die Diskussion, warum die beiden Motoren wohl so ungleich liefen. Wahrscheinlich ist das jedoch etwas, was erst in der Saisonpause ausgiebig begutachtet werden kann...
Der Sonntag Morgen fing während der Vorbereitungen für die 3,5t Klasse gleich zünftig mit einem heftigen Regenguss an, so dass unser Anhänger binnen Minuten zum Zufluchtsort halb durchnässter Kollegen mutierte, die alle gerade mit ihren Treckern im Stau Richtung Vorbereitungsraum standen. Nachdem sich das miese Wetter dann verzogen hatte, konnte halb 12 endich der Wettkampf starten.
Die 3,5t-Klasse war mit 14 Startern recht ergiebig, so dass es nur eine Qualifikaionsrunde gab. (Nach Androhung weiterer Schauer wurde jedoch von der Rnnleitung beschlossen, alle Klassen auf nur eine Quali-Runde zu verkürzen.) Da wir relativ am Ende starten sollten, konnten wir uns die Full Pulls von Erlkönig III, Green Monster und Green Fighter ebenso anschauen wie die zwei Getriebeschäden des Isotov I und des ...... Außerdem konnte man gut beobachten, dass die Bahn etwas zu wünschen übrig ließ. Während die meisten auf den ersten Metern kaum vom Fleck kamen, weil einfach der Grip fehlte, hoppelten nicht wenige Trecker auf dem Rest der Strecke unsanft über diverse Unebenheiten in der Bahn. Kein leichtes Unterfangen also. Und dann endlich, der erste Pull des Flying Hawk. Ich konnte dass Blubbern schon aus dem Vorbereitungsraum hören, dann vor auf die Bahn, Rückwärtsgang einlegen und... Motor aus. Scheiße! Was denn jetzt?! Mitten auf der Bahn kratzt der Kleine einfach ab. Ich bin schon wieder nah am Herztod und sehe nur, die Michael und Karl-Heinz hektisch einen Neustart versuchen, bis Günther Bals vom Team Isotov mit der rettenden Idee nach vorn sprintet, wir sollten uns doch einfach zurücksetzen lassen, bevor unsere 3 Minuten ablaufen. Sehr guter Vorschlag! Also, ab zurück in den Vorbereistungsgraum.
Dort stellte sich dann heraus, dass schlicht und einfach der Stecker zum Schließen des Zündkreises einen Wackler hatte. Also Entwarnung und als Letzte noch mal rauf auf die Bahn. Dort lief der Kleine wie schon in den letzten Rennen absolut rund und zufriedenstellend. Das es dann doch "nur" 68,66m wurden lag unter anderem daran, dass Christian fast permanent rechts auf der Bremse stand, weil der Flying Hawk beständig nach links zog; eine Unart, die er seit EInbau eines neuen Nagellagers eigentlich abgelegt hatte. Damit wurden wir vor Boomerang und Smoking Devil zwar nur 12., aber wenigstens blieb alles heil.
Entgegen der sonstigen Reihenfolge wurde die 4,5t Klasse diesmal mit der 2,5t Klasse getauscht - ein Tribut an die Verlegung der 5,4t auf Samstag. Obwohl nur mit 6 Startern besetzt, wurde der Bremswagen trotzdem so schwer eingestellt, dass es keinen zweiten Zug gab. Am weitesten kam noch der Green Fighter mit 99,1m, gefolgt von Kiepenkerl III und dem Iwan. Dass wir nach dem Vorfall am Vortag den 12. (defekten) Zylinder des Wild Hawk lahm gelegt hatten trug sicher nicht unbedingt zu seiner Leistungsfähigkeit bei, so dass wir uns dem Wettbewerb schließlich mit 34,96m geschlagen geben mussten.
Alles in allem war Krumbach an sich kein schlechtes Rennen, aber irgendwie hatten sich die Jungs trotzdem mehr von dem Wochenende versprochen. Aber wie man den Tag nicht vor dem Abend loben soll, sollte man die Saison nicht vor der Schlussveranstaltung bewerten. Also wird an den nächsten Wochenenden wieder geschraubt und eingestellt, um in Edewecht nochmal richtig was her zu machen. Bis dann, euer Team Flying Hawk
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